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Christian Dandyk

Spaß mit Blitzen, der neue Nissin i60A

Spaß mit Blitzen, der neue Nissin i60A

Das ich kein Freund der Sony Systemblitze bin, wissen diejenigen, die mich besser kennen. Zugegeben, einen Sony Blitz kann man um bis zu 90° schwenken, aber wozu eigentlich? Darüber hinaus ist das Blitzprotokoll aus den Anfangszeiten der Digitalfotografie und inzwischen reichlich veraltet. Limitierender Faktor im Thema Blitz wird also auch weiterhin die Kamera und deren Blitzbelichtungsmessung sein. So frage ich mich immer wieder, warum es Sony bis heute nicht möglich ist, den Schwerpunkt der Belichtungsmessung an den "aktiven" Fokuspunkten zu orientieren. Aber das soll nicht das Thema sein.

Christian Dandyk

Zusammenstellung aller ZEISS Objektive für Sony E-Mount

Zusammenstellung aller ZEISS Objektive für Sony E-Mount

Vor drei Jahren stellte ZEISS in München die ZEISS Touit Objektive für das Sony E-Mount System der Presse vor; genauer gesagt war es am 7. Mai 2013. Ich weiß noch wie begeistert ich von den neuen Objektiven war. Immerhin war ich schon zu diesem Zeitpunkt ein begeisterter Anhänger des E-Mounts. Im Angesicht der Geschwindigkeit, mit der die technische Entwicklung in der Fotografie vonstatten geht, führe ich mir immer wieder vor Augen, wie rasend schnell die Zeit vergeht.

Christian Dandyk

ZEISS Batis 2.8/18 - Die Reihen werden immer dichter

ZEISS Batis 2.8/18 - Die Reihen werden immer dichter

In den vergangenen Jahren hat sich ZEISS sehr intensiv dem Sony E-Mount gewidmet. Seit heute gibt es in jeder Objektivfamilie, angefangen bei Touit über Loxia bis hin zu den Batis Objketiven jeweils drei Festbrennweiten. Neu hinzu kommt jetzt das ZEISS Batis 2.8/18, ein Ultra-Weitwinkel mit 90° Blickwinkel horizontal und dem bereits aus der Batis-Reihe bekanntem OLED-Display. Das Batis 2.8/18 ist im oberen Bereich ein wenig breiter, minimal höher als das Bats 2/25 und der Filterdurchmesser beträgt jetzt 77 Millimeter. Mit 330 Gramm ist es ein Leichtgewicht, das wunderbar zur Kompaktheit des Sony A7-Systems passt. Das ZEISS Batis 2.8/18 ist ab Mai für 1499 Euro im Handel erhältlich.

Hier auf alphafotograf.de werde ich aus erster Hand über dieses neue Objektiv berichten, da ich seit fünf Monaten mit dem Batis 2.8/18 gearbeitet habe. Ich habe es schätzen gelernt, denn gerade in der Landschafts- und Architekturfotografie sind qualitativ hochwertige 18 Millimeter unverzichtbar. Es war immer dabei, im Januar auf Rügen und im März in der Toskana. Es musste Schnee, Wasser und Eis standhalten. Geschont habe ich es nicht gerade, denn darum ging es nun wirklich nicht.

War bisher das Touit 2.8/12 an APS-C mein Favorit in diesem Brennweitenbereich, so wurde es jetzt vom Batis abgelöst, auch wenn das Touit an meiner A6000 weiterhin seinen festen Platz haben wird.

In den nächsten Tagen folgen viele Beispielbilder, die ich in den vergangenen Monaten gemacht habe. Dafür ist auf meiner Webseite christian.dandyk.de eine neue Plattform entstanden, auf der ich alle Beispielbilder zusammengefasst habe. Mitgleider auf alphafotograf.de haben natürlich ein wenig die Nase vorn; hier beantworte ich alle auftauchenden Fragen.


 

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(C) Christian Dandyk
Christian Dandyk

Es ist alles fotografiert, nur noch nicht von mir

Es ist alles fotografiert, nur noch nicht von mir

Auf meiner letzten Fotoreise durch die Toskana stieß ich immer wieder auf diese sonderbaren Zeichen im Boden. Gleich beim ersten Mal musste ich an jene Kornkreise denken, die von außerirdischem Leben in Weizenfelder gezogen wurden. Was hatte es jedoch mit diesen drei Mulden auf sich? In dem weichen Boden der Crete, dieser sanften Hügellandschaft der Toskana, waren sie schnell und deutlich auszumachen, wogegen sie an der Küste eher unscheinbar und schwerer zu erkennen waren. Es war Mitte März, kein wirkliches Fotowetter. Überhaupt war die Toskana in großen Teilen so unspektakulär wie das ländliche Niedersachsen oder die Hügel Hessens. Welcher Teufel hatte mich geritten, ausgerechnet zu dieser Jahreszeit und bei diesem Wetter hier fotografieren zu gehen? Zumindest Touristen waren außer mir keine da. Das hätte mir gleich zu denken geben müssen.

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Johann Meier
ein launisch geschriebener Text, der mich schmunzeln lässt. Wenn ich die fantastischen Toscana-Aufnahmen der anderen Expeditionst... Weiterlesen
Freitag, 01. April 2016 15:02
Susanne Jupe
Peng.. Seifenblase geplatzt.... ... Weiterlesen
Freitag, 01. April 2016 19:47
Elisabeth Wenzel
Freitag, 01. April 2016 22:24
Christian Dandyk

Anleitung zum Unglücklichsein – Für Fotografen und die die es werden wollen

Irgendwie neigen wir Menschen dazu, an vielen Dingen des täglichen Lebens zu zweifeln, ja, sie geradezu genauestens zu beobachten ob nicht irgendwo ein Makel in ihnen steckt. Richtig so! Wir erstehen etwas Neues und prüfen es auf seine exakte Funktion hin. Finden wir keinen Fehler werden wir geradezu verrückt, weil uns der Gedanke quält etwas Entscheidendes übersehen zu haben.

Nicht anders sollte es mit unserem Fotoequipment sein. Etwas Grundsätzliches vorweg: Jedes Produkt ist fehlerhaft, nur finden wir den Fehler nicht zwingend und müssen mit der ständigen Ungewissheit leben, den Fehler nicht erkannt zu haben und irgendwann, im ungünstigsten Augenblick von ihm überrascht zu werden.

Machen wir uns nun die Annahme zur Maxime, dass jedes Produkt fehlerhaft ist, so sind wir auf dem besten Weg unglücklich und unzufrieden zu werden, nähern uns unserem Ziel also mit großen Schritten und bringen es darin vielleicht zur Meisterschaft.